Was mich inspiriert – Woche 3

Was mich inspiriert – Woche 3

Das Wichtigste und Inspirierendste in dieser Woche war der SchreibFlow.
Ich habe ihn selber ins Leben gerufen. Es geht darum, sich vier Tage Zeit zu nehmen für das eigene Schreiben.

Der SchreibFlow ist neu bei meinen Schreibchallenges und Angeboten rund um das eigene Schreiben. Hier geht es nicht darum, Impulse von außen zu bekommen, Anregungen, um die eigene Fantasie in Schwung zu bringen und anzufangen. Hier stehen eigene Projekte im Mittelpunkt, Texte, die bereits angefangen in der Schublade liegen, für die aber zwischen Alltag und allem Drum und Dran oftmals keine Zeit bleibt.

Ich habe so eine Schublade, eine reale voller ausgedruckter und handgeschriebener Zettel und Papierbögen, eine digitale mit diversen Ordnern und kryptisch benannten Dateien und eine ziemlich zerfledderte Schublade mit allerhand Ideen auch in meinem Kopf. Und weil ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin, habe ich den SchreibFlow ins Leben gerufen, so dass auch andere Schreibende mitmachen können.

Auf diese Weise bilden wir eine kleine Schreibgemeinschaft für ein Wochenende und arbeiten an unseren Texten in dem bestärkenden Gefühl, dass zur gleichen Zeit auch andere irgendwo an ihren Texten sitzen. Dieses Wissen hilft manchmal. Es ist ein kleiner Tritt in den Hintern, ein motivierender Druck, meinetwegen auch ein kleiner Gruppenzwang, wenn man "Ja" zum Mitmachen gesagt hat und jeden Abend eine kleine Rückmeldung über eine Chatgruppe erwartet wird. Mir hilft das. Mit tut es auch gut zu wissen, dass andere mit denselben Zeitproblemen kämpfen wie ich. Und es ist ein gutes Gefühl, andere motivieren und ihnen mit dem SchreibFlow helfen zu können.

Ich habe an diesen vier Tagen ein Buchprojekt aus der Schublade gezogen und mein Ziel war es, einfach wieder hineinzukommen, wieder Kontakt zu den Figuren zu bekommen und einige Seiten zu schreiben. Natürlich habe ich nicht von morgens bis abends daran gesessen, aber immerhin jeden Tag doch die ein oder andere Stunde. Es geht um das Prinzip, sich bewusst Zeit zu nehmen, nicht um die Menge, die dabei herauskommt oder um Zwang. Am Ende soll das Schreiben Freude bereiten und nicht ein weiterer Punkt auf der To-do-Liste sein, die es abzuarbeiten gilt.

Zwischendrin musste ich allerdings feststellen, dass mir ein anderer Text in die Quere kam. Ein kurzer Text, den ich Tage zuvor angefangen hatte und der mich immer noch beschäftigte. Letztlich war es völlig ok. Ich habe an beiden gearbeitet. Und es tat gut, wieder ins Schreiben zu kommen.

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