12 von 12 im Januar – Frischen Spuren folgen

12 von 12 im Januar – Frischen Spuren folgen

Der erste 12. in diesem neuen Jahr und es ist hübsch, ihn mit dem Januar aus dem vergangenen Jahr vergleichen zu können. Damals war Tauwetter, der Schnee schmolz, das Eis tropfte sich zu Wasser. Dieses Jahr liegt der Schnee noch hoch und jeden Morgen entdecke ich neue Spuren, die sich kreuz und quer in die frische weiße Watte gedrückt haben. Es ist interessant zu sehen, woher sie kommen und welche Wege sie gehen. Ich weiß, dass Rehe aus dem Wald hinter der Scheune kommen und sich mit größter Selbstverständlichkeit durch unseren Garten bewegen. Auch einen Fuchs habe ich mehrfach beobachtet, einen dicken, gemütlichen Hasen, eine Katze aus der Nachbarschaft streunert vorbei, ein Eichhörnchen und auch einige Mäuse, sind der Meinung, dass es ihnen hier gefällt. Ich kann die Spuren nicht alle zuordnen, dafür liegt der Schnee teils zu hoch, aber sie alle dürften hier nächtens ums Haus streifen, während ich schlafe und allenfalls davon träume, sie beobachten zu können.

Ich kann mich jedenfalls nicht statt sehen an ihren Spuren. Und so bestand der interessante Teile des Tages – neben schnöder Schreibtischarbeit – aus dem Folgen der Spuren. Ein bisschen Fährtenlese-Abenteuer und, ja, auch Schneeschieben.

Ein guter Tag beginnt mit einem Kaffee......

Der Wind hat zwar viel Schnee aus den Bäumen weggeblasen, aber es trotzdem noch wunderschön.

Ich tippe auf Hase. Ihre Spur ist zu eigentümlich.


Der Schnee ist zu hoch und es kam Neuschnee dazu, so dass ich die Fußabdrücke nicht erkennen kann. Aber diesen Weg hat der Fuchs schon öfter genommen.


Auch das dürfte wohl Herr Hase gewesen sein.


Gut zu wissen, dass sie noch alle da sind. Zwischendurch dachte ich schon, es käme kein Vierbeiner mehr vorbei bei uns.

Mäuse? Möglich. Um das Haus herum wohnen welche. Lässt sich nicht vermeiden. Ich hoffe nur, dass es keine Ratte ist. Auch sie gibt es hier. Der Wald ist nah, ein kleiner Bach. Leben auf dem Land. Aber ich möchte sie trotzdem nicht in meiner Nähe haben.

Was es auch ist, es ist um das Haus geschlichen. Haus? Igel? Eichhörnchen? Ich hoffe nicht, dass es der Igel war, schließlich müsste er schlafen. Ich habe das Internet befragt und Schautafeln mit Tierspuren durchforstet, aber zuordnen kann ich sie dennoch nicht.


Vor Jahren hatte ich eine Wildkamera auf dem Balkon unserer Wohnung in der Stadt. Es war ebenfalls ein fantastischer Garten mit alten Eichen, Ahorn, vielen Büschen, Blumen und Nischen, zum Verstecken und Brüten. Dort schaute regelmäßig eine Gang Eichörnchen vorbei, deren Aktivitäten ich dank der Kamera einfangen konnte. Das war spannend. Ich glaube, ich muss mir unbedingt wieder eine Wildkamera zulegen.

Neben allem Spurenlesen war dann aber auch noch ganz normales Schippen angesagt. Mit dem neuen Superschneeschieber eine Freude. Der schafft ordentlich etwas weg ;)

Ich mag es, auch einfach auf die Straße zu gehen. Nix los. Kaum ein Auto kommt vorbei. Hier sagen sich wohl wirklich Fuchs und Hase gute Nacht. 

.... und endet mit einem Glas Wein.

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Was ist 12 von 12?

12 von 12 ist ein Format von Caroline Lorenz-Meyer. Unterschiedlichste Blogger:innen geben an jedem 12. des Monats ganz persönliche Einblicke in ihren Tag in exakt 12 Bildern und verlinken dies auf Carolines Blog „Draußen nur Kännchen“. Schau dort unbedingt vorbei. Die Bandbreite ist enorm und es ist herrlich zu sehen, was andere Menschen an exakt dem gleichen Tag tun und erleben.
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