12 von 12 im Februar – Ganz unaufgeregt
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Der Winter hält an, es gab sogar Neuschnee. Ich kann mich daran gewöhnen, wochenlang auf ein weiße Schneelandschaft zu schauen und frostige Luft zu atmen. Während andere ungeduldig den Frühling erwarten, genieße ich die Stille, die dieser Winter mit sich bringt. Ganz unspektakulär. Auch der Tag heute war heute einfach nur ein Tag.

Ein Amselpärchen, dick aufgeplustert, trifft sich jeden Morgen an der Schale mit Vogelfutter. Auch sie haben ihre Routinen.

Den halben Tag normale Schreibtischarbeit.

Dann ins Atelier. Ein neues Projekt wartet.

Zuerst einmal Bestandsaufnahme beim Papier. Es steht einiges an in den kommenden Wochen. Da werde ich wohl noch aufstocken müssen.

Die Probedrucke überzeugen noch nicht. Denkfehler tun ihr Übriges.

Aber Kekse helfen immer und so gehe ich schließlich doch ganz zufrieden aus dem Atelier.

Die Blaue Stunde ist zu herrlich.

Ok, wenn ich die Lichterkette sehe, die jetzt noch frostig zwischen den Obstbäumen hängt, bekomme ich doch Lust auf den Sommer.

Am späten Abend fahre ich nach Visby. Der Mann kommt nach Hause und bittet um Abholung vom Flughafen. Vorher noch Zwischenstopp beim Supermarkt. Ganz ungewohnt so leer. Naja, ist ja auch schon fast zehn am Abend.

Unser zentrales Luftfahrtdrehkreuz auf der Insel.

Mit immerhin einem Gepäcktransportband und einem Ausgang.
Da kam dann auch der Mann heraus.

Und so geht's durch die Nacht nach Hause.
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